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Das genderneutrale Maskulinum: Sprachökonomie im ideologischen Spannungsfeld - Teil 2

Andreas Markt-Huter - 18.08.2026

menschengruppeSeit Jahren ist das genderneutrale oder geschlechtsübergreifende Maskulinum, das im alltäglichen Sprachgebrauch allgemein verwendet wird, in Verruf geraten. Der Kritik liegt die Annahmen zugrunde, dass sich das genderneutrale Maskulinum nur auf Männer bezieht und Frauen lediglich mitgemeint oder gar nicht gemeint seien und damit der geforderten Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau widerspreche. Die Forderungen weitere Geschlechter als männlich und weiblich anzuerkennen, hat der Auseinandersetzung um die „geschlechtergerechte Sprache“ eine zusätzliche Dimension verliehen.

Das genderneutrale oder geschlechtsübergreifende Maskulinum gilt als sprachliches Mittel, das es ermöglicht, sich auf Personen mit unbekanntem Geschlecht zu beziehen, bei denen das Geschlecht also irrelevant ist. Es handelt sich um Aussagen, die beide Geschlechter meinen oder besser gesagt, die geschlechtsübergreifend zu verstehen sind.

Jutta Degenhardt, Mit Wumms in die Schule

Andreas Markt-Huter - 17.08.2026

Jutta Degenhardt, Mit Wumms in die Schule„Mina drückt den Turboantrieb fest, wischt die Klebereste an ihrer Jeans ab und nickt. »Fertig!« Die Flugmaschine ist perfekt: Raketenform, Goldglitzerstreifen und Spezialfunktionen. Vorne der Gegenwindschirm, hinten die Nachtbeleuchtung und innen die Knöpfe und Hebel für die Steuertechnik.“ (S. 7)

Der Übergang vom Kindergarten in die Schule fällt nicht allen Kindern gleich leicht. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt, gewohnte Wege, Tagesabläufe und vor allem Freunde und Pädagogen werden vielleicht zum letzten Mal gesehen. Auf der anderen Seite wartet ein neuer Abschnitt, der die Kinder einerseits Neugierig macht, aber auch Ängste und Unsicherheit weckt über das, was neu auf sie zukommen wird.

Tiroler Geschichten Sommer 2026

andreas.markt-huter - 03.07.2026

Tiroler Geschichtensommer 2026Der Sommer steht vor der Tür und auch für diese Sommerferien bieten die Öffentlichen Büchereien Tirols die Möglichkeit, die Freizeit abenteuerlich, spannend und sinnvoll mit Lesen zu nutzen. Dazu findet bereits zum siebten Mal der traditionelle „Tiroler Geschichtensommer“ statt, mit dem die Öffentlichen Büchereien allen Kindern und Familien ihr umfangreiches Bücher- und Medienangebot kostenlos anbieten und zu spannenden Veranstaltungen einladen. 

In diesem Jahr nehmen rund Öffentliche Bibliotheken an der Ferienaktion teil und laden dazu ein, ihren Fundus an Geschichten und Lektüre, Knowhow und Wissen kostenlos zu nutzen. Insgesamt stehen mehrere Tausend Bücher, E-Books, Hörbücher, Zeitschriften und Spiele zur Verfügung. Mit einem aufliegenden Gutschein können Kinder und Jugendliche sich ab sofort für den Geschichten Sommer anmelden, mit einem Geschichtenpass Lesezeit sammeln und sich im Herbst eine Leseurkunde ausstellen lassen. Zudem finden 20 Mint-Workshops zum Jahresthema "Lebensraum Baum"statt, in denen gute Kinderliteratur erlebbar gemacht wird.

Preisausschreiben 2026: „Tipps und Methoden zur Leseförderung“

Andreas Markt-Huter - 19.02.2026

lesen in tirolBereits zum dritten Mal findet das Projekt „Tipps und Methoden zur Leseförderung“ an Volksschulen und in der Sekundarstufe 1 statt. Ziel ist es, einen gezielten Austausch an Erfahrungen und Fachwissen zur praktischen Leseförderung im Unterricht an den Volksschulen sowie in der Sekundartstufe 1 zu eröffnen, von dem am Ende alle Lehrerinnen und Lehrer profitieren sollen.

Neben der Präsentation eigener Methoden, Projekte oder Unterrichtsmaterialien steht auch der Erfahrungsaustausch bei der Umsetzung bekannter Lesefördermaßnahmen oder -methoden im Mittelpunkt. Als Anreiz nehmen alle Teilnehmer an der Verlosung zahlreicher Buchpakete mit ausgewählter Kinder- und Jugendliteratur teil.