Willkommen auf LESEN IN TIROL

üer molander, condorcets irrtum„Die Hypothese von Condorcet, dem dieses Buch gewidmet ist, war, dass die Ideale der Aufklärung sich mehr oder minder automatisch verwirklichen würden, wenn die Bevölkerung erst einmal das Joch des Ancien Régime abgeschüttelt hätte. Zweihundert Jahre später müssen wir feststellen, dass diese Hypthoese allzu optimistisch war.“ (S. 9)

In der Auseinandersetzung mit dem französischen Philosophen der Aufklärung und Mitglied der Nationalversammlung während der französischen Revolution kritisiert Molander den zunehmenden demokratischen Verfall, durch die immer enger werdende Verflechtung zwischen Staat und wirtschaftlichen Interessen in der Gegenwart.

Nur wer Bescheid weiß, kann auch mitsprechen und mitbestimmen. Grundvoraussetzung dafür sind verständliche Informationen. Probleme entstehen, wenn Texte besonders komplex und schwer verständlich sind oder wenn Menschen Leseschwierigkeiten aufweisen.

Die immer stärker werdende Forderung nach barrierefreiem Zugang in allen öffentlichen Bereichen hat in den vergangenen Jahren zu einem allgemeinen gesellschaftlichen Umdenken geführt. Mit Hilfe von „Leichter Sprache“ werden Texte heute so gestaltet, dass sie auch von Menschen mit geringen Lesekompetenzen verstanden werden können.