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Schreiben, Lesen und Lesenlernen im Mittelalter 2

andreas.markt-huter - 27.08.2026

christine de pizan und ihr sohnMit dem Beginn des Mittelalters gingen gesellschaftliche Umbrüche einher, die in vielen Regionen Europas Lesen und Schreiben wieder eine Tätigkeit von Spezialisten werden ließen. Doch im Laufe der Jahrhunderte erleben die Kulturtechniken des Lesens und Schreibens eine Renaissance und zunehmend weitere Verbreitung.

Der verbreiteten Vorstellung, dass das Mittelalter eine Zeit des Analphabetismus gewesen sei, widersprechen die zahlreichen Darstellungen, auf denen Lesen eine wichtige Rolle spielt. Die Abbildung von Büchern und Lesenden finden sich zunächst auf Heiligenbildern, wenden sich im 14. und 15. Jahrhundert aber zunehmend auch dem profanen Bereich zu. Zur Schau gestellt wurden einerseits eine Lesekompetenz und andererseits eine persönliche Praxis der Frömmigkeit. (Vgl. Nathalie-Josephine von Möllendorf, S. 77-80)

Robert Winston, Die größten Entdeckungen der Menschheit

Andreas Markt-Huter - 26.08.2026

Robert Winston, Die größten Entdeckungen der Menschheit„Wir Menschen streben stets danach, das Leben einfacher zu gestalten, und wir entwickeln Mittel zur Erforschung der Welt, damit wir sie besser verstehen und erklären können. Daraus ergeben sich die Geschichte der Wissenschaft und die größten Entdeckungen der Menschheit. Homo sapiens, unsere Art, lebt seit etwa 100 000 Jahren auf der Erde. Unsere jüngsten Vorfahren hatten fast den gleichen Körperbau und sahen uns sehr ähnlich, aber ihre Gedankenwelt war eine ganz andere.“ (S. 6)

Seit der Homo Sapiens auf der Erde wandelt, ist es ihm durch zahlreiche Entwicklungen auf den verschiedensten Gebieten sein Leben aber auch seine Umwelt zu beeinflussen und zu verändern. Das Kindersachbuch über die größten Entdeckungen der Menschheit zeigt die wichtigsten Fortschritte der Menschheitsgeschichte vom Faustkeil der Steinzeit, über den Buchdruck bis hin zur künstlichen Intelligenz.

Das genderneutrale Maskulinum: Sprachökonomie im ideologischen Spannungsfeld - Teil 3

Andreas Markt-Huter - 25.08.2026

menschengruppeSeit Jahren ist das genderneutrale oder geschlechtsübergreifende Maskulinum, das im alltäglichen Sprachgebrauch allgemein verwendet wird, in Verruf geraten. Der Kritik liegt die Annahmen zugrunde, dass sich das genderneutrale Maskulinum nur auf Männer bezieht und Frauen lediglich mitgemeint oder gar nicht gemeint seien und damit der geforderten Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau widerspreche. Die Forderungen weitere Geschlechter als männlich und weiblich anzuerkennen, hat der Auseinandersetzung um die „geschlechtergerechte Sprache“ eine zusätzliche Dimension verliehen.

Das genderneutrale oder geschlechtsübergreifende Maskulinum gilt als sprachliches Mittel, das es ermöglicht, sich auf Personen mit unbekanntem Geschlecht zu beziehen, bei denen das Geschlecht also irrelevant ist. Es handelt sich um Aussagen, die beide Geschlechter meinen oder besser gesagt, die geschlechtsübergreifend zu verstehen sind.

Preisausschreiben 2026: „Tipps und Methoden zur Leseförderung“

Andreas Markt-Huter - 07.07.2026

lesen in tirolBereits zum dritten Mal findet das Projekt „Tipps und Methoden zur Leseförderung“ an Volksschulen und in der Sekundarstufe 1 statt. Ziel ist es, einen gezielten Austausch an Erfahrungen und Fachwissen zur praktischen Leseförderung im Unterricht an den Volksschulen sowie in der Sekundartstufe 1 zu eröffnen, von dem am Ende alle Lehrerinnen und Lehrer profitieren sollen.

Neben der Präsentation eigener Methoden, Projekte oder Unterrichtsmaterialien steht auch der Erfahrungsaustausch bei der Umsetzung bekannter Lesefördermaßnahmen oder -methoden im Mittelpunkt. Als Anreiz nehmen alle Teilnehmer an der Verlosung zahlreicher Buchpakete mit ausgewählter Kinder- und Jugendliteratur teil.

Tiroler Geschichten Sommer 2026

andreas.markt-huter - 03.07.2026

Tiroler Geschichtensommer 2026Der Sommer steht vor der Tür und auch für diese Sommerferien bieten die Öffentlichen Büchereien Tirols die Möglichkeit, die Freizeit abenteuerlich, spannend und sinnvoll mit Lesen zu nutzen. Dazu findet bereits zum siebten Mal der traditionelle „Tiroler Geschichtensommer“ statt, mit dem die Öffentlichen Büchereien allen Kindern und Familien ihr umfangreiches Bücher- und Medienangebot kostenlos anbieten und zu spannenden Veranstaltungen einladen. 

In diesem Jahr nehmen rund Öffentliche Bibliotheken an der Ferienaktion teil und laden dazu ein, ihren Fundus an Geschichten und Lektüre, Knowhow und Wissen kostenlos zu nutzen. Insgesamt stehen mehrere Tausend Bücher, E-Books, Hörbücher, Zeitschriften und Spiele zur Verfügung. Mit einem aufliegenden Gutschein können Kinder und Jugendliche sich ab sofort für den Geschichten Sommer anmelden, mit einem Geschichtenpass Lesezeit sammeln und sich im Herbst eine Leseurkunde ausstellen lassen. Zudem finden 20 Mint-Workshops zum Jahresthema "Lebensraum Baum"statt, in denen gute Kinderliteratur erlebbar gemacht wird.