lorenz pauli, rigo und rosa„»Guten Tag, sehr geehrter Herr Leopard!« »Guten Morgen, Rosa!« Rosa blieb vor dem Leoparden stehen. »Rigo? Wo ist unser Erstaunen hingekommen? Eigentlich müsstest du doch staunen, dass eine Maus sich zu dir ins Gehege traut. Und ich müsste darüber staunen, dass ich nicht dein Frühstück bin, sondern deine Freundin.«“ (S. 7)

Die kleine Maus Rosa und der große Leopard Rigo sind dicke Freunde und können sich aufeinander verlassen. Sie führen aufregende philosophische Gespräche über alle möglichen Themen und betrachten die Welt von ihren unterschiedlichsten Seiten.

claudia gliemann, papa elefant. sind wir bald da?„»Sind wir bald da, Papa Elefant?«, fragte der kleine Elefant den großen Elefanten. »Leider noch nicht. Wir müssen noch über diesen Hügel«, antwortete der große Elefant. Also stapften sie über diesen Hügel.“

Der kleine Elefant macht sich mit seinem Papa auf den Weg, der ihm viel zu weit erscheint und mit zu vielen Hindernissen versehen. Hügel rauf und Hügel runter und kaum glaubt er es geschafft zu haben, taucht auch noch ein Fluss vor den beiden auf.

jan kaiser, zwei warten im schnee„Schorsch und Holm hatten auch ein kleines, gemütliches Häuschen auf einem Hügel, in dem sie gemeinsam wohnten. Und einen kleinen Garten mit einem Tannenbaum, den sie weihnachtlich schmücken wollten. Denn bald war Weihnachten …“

Schorsch der Schneemann und Holm der Schneehase leben gemeinsam in einem Häuschen mit einem Garten, wo sie einen Tannenbaum für das Weihnachtsfest zu schmücken beginnen. Stolz betrachten sie den liebevoll geschmückten Baum. Aber etwas Wichtiges scheint noch zu fehlen.

jennifer coulmann, von kleinen und großen geschenken„Zwischen duftenden Plätzchen und Mandelkrokant, hantiert die Maus flink mit seidigem Band. Beim Päckchenverzieren freut sie sich sehr, dann gleich kommt ihr bester Freund der Bär.“

Bisher hat der beste Freund der kleinen Maus noch immer das Weihnachtsfest verschlafen und noch nie haben sich die Maus und der Bär zu Weihnachten getroffen. Doch diesmal soll alles ganz anders werden.

bethan welby, mein freund, der weihnachtsbaum„Es war ein grauer Tag anfangs Januar. Ein Weihnachtsbaum stand allein am Straßenrand. Er wunderte sich, dass niemand ihn anschaute. Brian wunderte sich auch. »Keine Angst, lieber Baum. Ich kümmere mich um dich – das verspreche ich dir.«“

An einem kühlen Wintertag spaziert der kleine Brian mit seinem Schlitten in der Hand durch die verschneiten Straßen, wo er neben einer Mülltonne, einen einsamen und verlassenen Weihnachtsbaum in einem Blumentopf erblickt. Auf seinem Schlitten nimmt Brian den einsamen und verlassenen Nadelbaum mit nach Hause.

ute krause, nora und der große bär„An langen Winterabenden, wenn der Schnee sich um die Häuser türmte, saßen die Leute aus dem Dorf am Ofen zusammen und erzählten. Auch Nora lauschte ihren Geschichten. Manchmal erzählten sie vom Großen Bären. Dann wurde es ganz still.“

Voller Anspannung lauscht die kleine Nora den Geschichten der Erwachsenen über den Großen Bären, der so alt und so groß wie der Wald sein soll. Alle fürchten sich vor dem Bären und träumen dennoch davon ihn zu finden und damit zum größten Bärenjäger zu werden.

gebrüder grimm_märchen„Vor einem großen Walde wohnte ein armer Holzhacker mit seiner Frau und seinen zwei Kindern; das Bübchen hieß Hänsel und das Mädchen Gretel. Er hatte wenig zu beißen und zu brechen, und einmal, als große Teuerung ins Land kam, konnte er auch das tägliche Brot nicht mehr schaffen.“ (S. 11)

Seit nunmehr zweihundert Jahren begeistert die Märchensammlung der Gebrüder Grimm die Kinderherzen und Generation um Generation hat mitgefiebert, wenn Hänsel und Gretel im dunklen Wald ausgesetzt worden sind und auf das Lebkuchenhaus der Hexe gestoßen sind oder wenn die Goldmarie und Pechmarie ihren gerechten Lohn von Holle erhalten haben.

lu fraser, elli - die kleineste von allen„In Tibet, weit weg, auf den Bergen ganz oben, / wo die wirbelnden, eisigen Schneestürme toben, / dort lebte im Kreis einer Herde von Yaks / Elli, die kleinste … / … ihr Fell hell wie Flachs.“

Hoch im Norden lebt eine Herde von Yaks. Unter ihnen die kleinen Elli, die sich winzig vorkommt unter all den großen und starken erwachsenen Yaks. Sie wünscht sich nichts mehr, als selbst groß zu sein.

hans moser, toni und Moni entdecken tirol„Und wisst ihr, was wir heuer auch noch machen? Wir sehen uns die ein oder andere Fasnachtveranstaltung an. Wisst ihr überhaupt, was es da alles gibt. Echt total viele Sachen! Fasnacht ist ein Spezialbegriff für den Fasching, die man im Tiroler Oberland oft zu sehen bekommt.“ (S. 26)

Bei manchen jungen Leuten sind die alten Tiroler Bräuche bereits in Vergessenheit geraten. Hans Moser hat sich dem Tiroler Brauchtum angenommen und nun auch ein Buch für junge Leserinnen und Leser veröffentlicht, in dem er auf unterhaltsame Weise alte Bräuche wie z.B. „Rachn gea“, „Grasausläuten“ oder „Anklöpfeln“ vorstellt.

suzanne lang, jim hat keinen bock„An einem rundum perfekten Nachmittag entdeckte Jim Panse an seinem Ast eine Einladung. »Du bist zu Stachelschweins Party eingeladen.« »Party?«, murmelte Jim. »Hmmm …«

Jims Nachbar und Freund der Gorilla Nick ist begeistert von der Idee und freut sich vor allem aufs Tanzen. Von dieser Vorstellung wiederum ist Jim entsetzt: er kann nicht tanzen. Alle Tiere im Dschungel sind entsetzt, weil Jim nicht tanzen kann.