Klicken Sie hier für die Erweiterte Suche ...

philip kerr, 1984.4„»Als du mir erzählt hast, du würdest dich als Katze in einer Welt von Mäusen sehen ... weißt du, da dachte ich, du könntest so jemand sein, Florence. So ein Mensch, den wir hier im PATHway-Institut suchen. Nach allem, was wir als Gesellschaft durchgemacht haben – den Zusammenbruch unserer Währung, unserer juristischen Einrichtungen, unserer Regierung und dann noch die Religionskriege –, glaube ich, dass wir mehr Katzen und weniger Mäuse brauchen.«“ (S. 30)

Nach kriegerischen und sozialen Auseinandersetzungen, die zu einem gesellschaftlichen Zusammenbruch geführt haben, wurde in England, das nun als West-Halbinsel 1 bezeichnet wird, fast weltweit autoritäre Regierungen eingerichtet, in denen der Staat mit technischen Hilfsmitteln die absolute Kontrolle über seine Bürger ausübt. Dazu gehört auch, dass Menschen aber einem gewissen Alter oder fortgeschrittener Demenz freiwillig aus dem Leben scheiden müssen. Alle, die sich weigern, werden von einem speziell eingerichteten Senior-Service aufgespürt und getötet.

sylvia linsteadt, das wilde volk erwacht„Sein Fahrzeug war zerbeult und zerkratzt, als hätten hundert große Bären mit ihren Tatzen darauf eingeschlagen, aber er brachte auch außergewöhnliche Neuigkeiten – er hatte entdeckt, dass im Blut dieser eigenartigen Scheusale aus dem Hinterland, die sich selbst als Wildes Volk bezeichneten, Sternengold versteckt war.“ (S. 12)

Das Abenteuer von Tin, Comfrey und den beiden Hasengeschwister Myrte und Malve geht weiter. Immer noch sind die gefährlichen Sternenpriester des Klosters hinter dem Sternengold her. Als sie durch einen Zufall entdecken, dass das verschwundene Sternengold sich im Blut der wilden Tiere befindet, machen sie sich mit Gewalt auf die Suche im Hinterland.

ute krause, nora und der große bär„An langen Winterabenden, wenn der Schnee sich um die Häuser türmte, saßen die Leute aus dem Dorf am Ofen zusammen und erzählten. Auch Nora lauschte ihren Geschichten. Manchmal erzählten sie vom Großen Bären. Dann wurde es ganz still.“

Voller Anspannung lauscht die kleine Nora den Geschichten der Erwachsenen über den Großen Bären, der so alt und so groß wie der Wald sein soll. Alle fürchten sich vor dem Bären und träumen dennoch davon ihn zu finden und damit zum größten Bärenjäger zu werden.

naomi novik, scholomance - tödliche lektion„Manche Hexen und Zauberer haben eine Affinität für Wettermagie oder für Verwandlungszauber oder für fantastische magische Kampfkünste wie unser guter Orion. Ich habe eine Affinität für Massenvernichtung. Das ist natürlich alles die Schuld meiner Mum, genau wie mein dämlicher Name.“ (S. 12)

Auf der Magierschule Scholomance zählt allein das Überleben und nur wer stirbt oder die Abschlussprüfung schafft, kann am Ende die Schule wieder verlassen. Bis dahin warten jedoch an allen möglichen unerwarteten Ecken und Ende Malefizer, bösartige Monster, die einem nach dem Leben trachten.

heiko wolz, falcon peak„In wenigen Stunden startete das Sommertrimester an der Mount Avelston School. Kendrick hätte gerne gesagt, dass er bereit war. Schließlich wechselte er nicht zum ersten Mal die Schule. Aber diesmal war es anders. Alles war anders.“ (S. 8)

Der dreizehnjährige Kendrick Knight ist der Sohn der verstorbenen Countess of Birdshire und hat bereits seine Kindheit im kleinen Städtchen Avelston verbracht, bevor er mit seinem Vater nach London gezogen ist. Nun kehrt Kendrick nach Avelston zurück, wo sein Vater die Schulleitung der Mount Avelston School übernommen hat. Kendrick ahnt nicht, was für eine außergewöhnliche Zukunft ihn erwarten wird.

gebrüder grimm_märchen„Vor einem großen Walde wohnte ein armer Holzhacker mit seiner Frau und seinen zwei Kindern; das Bübchen hieß Hänsel und das Mädchen Gretel. Er hatte wenig zu beißen und zu brechen, und einmal, als große Teuerung ins Land kam, konnte er auch das tägliche Brot nicht mehr schaffen.“ (S. 11)

Seit nunmehr zweihundert Jahren begeistert die Märchensammlung der Gebrüder Grimm die Kinderherzen und Generation um Generation hat mitgefiebert, wenn Hänsel und Gretel im dunklen Wald ausgesetzt worden sind und auf das Lebkuchenhaus der Hexe gestoßen sind oder wenn die Goldmarie und Pechmarie ihren gerechten Lohn von Holle erhalten haben.

peter schwindt, das buch des wisperns„Viel wichtiger war dieser verdammte Fluch, den Iblis aussprach. Jeder erstgeborene Nachkomme Abduls würde an seinem siebzehnten Geburtstag sterben, bis das Kitab al-Azif zerstört und damit all das unheilvolle Wissen dieser verborgenen dunklen Welt den Lebenden entzogen wäre.“ (S. 31)

Drei Schicksale aus den unterschiedlichsten Teilen einer frühmittelalterlichen Welt treffen in Britannien zusammen, um mit Hilfe von drei Artefakten als Waffen das Schicksal der Welt vor einer uralten finsteren Macht zu retten.

franziska gehm, carla chamäleon: zoff im zoo„Es war Carlas erster Auftrag im Namen der »Kavaliere«. Der Geheimbund wollte, dass Carla den Besitzer des Ladens beobachtete. Denn den »Kavalieren« war zu Ohren gekommen, dass dieser gute Onkel Emil gerne mal böse betrog. Wiederholt hatte er vor allem Kindern und alten Leuten zu wenig Wechselgel herausgegeben.“ (S. 12 f.)

Carla Niemann hat das ganz normale Leben einer 11-jährigen Schülerin geführt, bis sich eines Tages eine unglaubliche Veränderung ereignet hat. Immer, wenn sie nervös wird oder in eine peinliche Situation gerät, beginnt sie sich, wie ein Chamäleon, mit der Umgebung zu verschmelzen und unsichtbar zu werden. Der Big Boss, der Chef des Geheimbundes der „Kavaliere“ erkennt ihre Gabe und nimmt sie in den Geheimbund auf.

lu fraser, elli - die kleineste von allen„In Tibet, weit weg, auf den Bergen ganz oben, / wo die wirbelnden, eisigen Schneestürme toben, / dort lebte im Kreis einer Herde von Yaks / Elli, die kleinste … / … ihr Fell hell wie Flachs.“

Hoch im Norden lebt eine Herde von Yaks. Unter ihnen die kleinen Elli, die sich winzig vorkommt unter all den großen und starken erwachsenen Yaks. Sie wünscht sich nichts mehr, als selbst groß zu sein.

karin hochegger, bäume lesen lernen„Bäume begleiten mich und ich werde nicht müde, alle ihre Erscheinungsformen und vielfältigen Veränderungen zu beobachten. Ich versuche ihr Wesen zu verstehen, ihre Geschichten zu hören und ihre Formen zu lesen.“ (S. 9)

Karin Hochegger lädt zu einer ganz persönlichen Reise in die Welt der Bäume und verbindet beeindruckendes Bildmaterial mit Sachwissen, literarischen Auszügen und ihren ganz subjektiven Anmerkungen zu Bäumen, Wald und Natur.